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Sprecher*innen
Heike Burba
Spezialistin Ziviler Friedensdienst, G220 Frieden Sicherheit, GIZ
Heike Burba ist Diplom-Sozialpädagogin mit ausgewiesener Expertise in Krisenintervention, Erwachsenenbildung, globalem Lernen und Projektmanagement. In der GIZ verantwortet sie die Personalbegleitung und Qualifizierung im Zivilen Friedensdienst (ZFD) sowie die fachliche Steuerung der ZFD-Länderprogramme in Lateinamerika und des Regionalprogramms SAUP zu Universitätspartnerschaften in Südostasien. Zu ihren Fachschwerpunkten zählen Methoden der zivilen Konfliktbearbeitung, Friedenspädagogik und MHPSS. Darüber hinaus konzipiert sie Vorbereitungskurse für internationale Fachkräfte und koordiniert Schnittstellenprozesse im Kontext Skills4Abroad.
Ihre Arbeit ist geprägt von langjähriger Feldpraxis, insbesondere aus ihrem Aufenthalt in Guatemala zu den Themen Menschenrechte, Flucht und Reintegration. Als ZFD-Entsandte der ersten Stunde hat sie Programme mit aufgebaut, war später Referentin für Lateinamerika und hat sich weiterqualifiziert in Mediation, ZKB und systemischem Coaching. Sie engagiert sich mit großer Motivation für lokale Friedensförderung und ist überzeugt, dass viele kleine Fortschritte nachhaltigen Wandel schaffen können.
Alexander Vojvoda
Advisor Advocacy & Communication, Pro Peace Westlicher Balkan
Alexander Vojvoda arbeitet seit vielen Jahren zu Friedensarbeit, Transitional Justice und Erinnerungskultur im Westbalkan. In seiner Rolle bei Pro Peace verantwortet er regionale Advocacy-Prozesse und Forschungsprojekte, unter anderem zu Medienberichterstattung über Vergangenheitsaufarbeitung, den europäischen und regionalen Implikationen des 30. Jahrestages des Srebrenica-Genozids sowie zum Stand der Vergangenheitsaufarbeitung im Kosovo. Ein Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, Medienakteurinnen und Wissenschaft in der Region.
Neben seiner politischen und analytischen Arbeit engagiert er sich in Community Radios und soundbasierten Formaten, um marginalisierten Stimmen Gehör zu verschaffen. Ihn motiviert die Frage, wie Geschichten über Vergangenheit öffentlich erzählt werden, welche Machtverhältnisse dadurch sichtbar werden und wie kritisch-reflexive Erinnerungspraxis zu gesellschaftlicher Emanzipation beitragen kann.
Prof. Dr. Sven Grimm
Head of Department Knowledge Cooperation and Training, IDOS; Extraordinary Professor of Political Sciences, Stellenbosch University
Sven Grimm leitet am German Institute of Development and Sustainability (IDOS) den Bereich Knowledge Cooperation and Training, der die zentralen Qualifizierungs- und Dialogformate des Instituts umfasst: das Postgraduate Programme on Sustainability Cooperation, Managing Global Governance sowie Shaping Futures als afrikanisch-europäisches Netzwerk. Seine thematischen Schwerpunkte liegen auf Wissenskooperation mit globalen Akteuren, Zusammenarbeit mit afrikanischen Institutionen sowie der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik.
Er promovierte an der Universität Hamburg und studierte in Hamburg, Accra und Dakar. Grimm hat zahlreiche Forschungsprojekte geleitet und umfangreich zu europäischer Entwicklungs- und Außenpolitik sowie zu Chinas Beziehungen zu Afrika publiziert. Von 2010 bis 2014 war er Direktor des Centre for Chinese Studies an der Stellenbosch University. Seine Arbeit ist geprägt von einem langjährigen Interesse an Süd-Süd-Kooperation und globalen Governancestrukturen.
Dr. Martin Schuldes
Referatsleiter G23 Frieden und Sicherheit / Head of Division G23 Peace and Security, Disaster Risk Management, BMZ
Martin Schuldes ist Diplom-Verwaltungswissenschaftler der Universität Konstanz und promovierte an der Freien Universität Berlin. Er verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit, darunter zwei Auslandsverwendungen für das BMZ in Afghanistan (Kabul sowie Mazar-e-Sharif). Als Leiter der Lehre an der Bundesakademie für Sicherheitspolitik von 2016 bis 2019 vertiefte er seine Expertise zu Krisenkontexten, Friedens- und Sicherheitspolitik sowie zum vernetzten Ansatz bzw. der heutigen integrierten Sicherheit.
Seine langjährige Auseinandersetzung mit komplexen sicherheitspolitischen Fragestellungen prägt seinen strategischen Ansatz im BMZ. Persönlich leitet ihn ein Grundsatz, den bereits Queen Elizabeth formulierte: »Never give up, never despair.«